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Erste überbetriebliche Kita in der Region Braunschweig eröffnet
(openPR) – Braunschweig. “Sie haben hier ein Projekt verwirklicht, dessen Bedeutung weit über Braunschweig hinaus strahlt und meines Wissens in Niedersachsen einmalig ist”, sagte AWO-Bezirksvorsitzende Gabriele Siebert-Paul anlässlich der Eröffnung der Kita Kinderwerk.
Das Besondere: Es haben sich mehrere mittelständische Braunschweiger Unternehmen zusammen geschlossen, die die Einrichtung gemeinsam betreiben und dort Belegplätze für die Kinder ihrer Mitarbeiter bereit halten. Die AWO wurde als Dienstleister ausgewählt. Sie stellt für die Betreuung der Kinder das Personal und die fachliche Erfahrung, die sie als Träger von 17 Kitas in der Region Braunschweig über viele Jahrzehnte gesammelt hat.
“Ich erlebe immer wieder, dass mittlerweile in Vorstellungsgesprächen nicht nur nach dem Gehalt gefragt wird, sondern auch danach, was das Unternehmen den Mitarbeitern an Unterstützung bietet, um Beruf und Familie in Einklang zu bringen”, berichtete die Vorsitzende des AWO-Bezirksverbandes Braunschweig, der seit Mai 2007 als familiengerechtes Unternehmen auditiert ist.
Mit 78 Plätzen in vier Krippengruppen und einer Gruppe für ältere Kinder reagiert die Kita Kinderwerk auf das Bedürfnis vieler Mütter, nach der Geburt schnell wieder in den Beruf zurück zu kehren. 30 Prozent der Plätze werden an Kinder von Eltern vergeben, die nicht in einem der Partnerunternehmen arbeiten.
Auch die Öffnungszeiten der Einrichtung auf dem ehemaligen BMA-Gelände richten sich nach den Bedürfnissen berufstätiger Eltern: Die Kita ist von 7 bis 18 Uhr geöffnet und schließt auch in den Ferien nicht.
“Wir haben die AWO in einem aufwändigen Auswahlverfahren als Dienstleister ausgesucht”, sagte Sabine Behrens-Mayer, Geschäftsführerin der Kita Kinderwerk. “Uns hat ihre Fachkompetenz und ihr pädagogisches Konzept überzeugt!”
Braunschweigs Oberbürgermeister Dr. Gert Hoffmann ergänzte: “Hier findet eine beispielhafte Kooperation statt!”
Quelle: AWO-Bezirksverband Braunschweig e. V.
Neue Förderung für kleine und mittlere Unternehmen
Eine neue Form der Betriebsförderung für kleine und mittlere Unternehmen mit Sitz in Niedersachsen bietet ab sofort das Land Niedersachsen über die n-bank an. Maßnahmen im Bereich der Personalentwicklung sind in Zukunft mit EU-Mitteln förderfähig.
Lüneburg. Voraussetzung für eine Förderfähigkeit des Unternehmens ist die Durchführung einer Beratungsmaßnahme im Bereich Weiterbildung, Qualifizierung von Mitarbeitern oder Personalentwicklung. Hier können einmalig innerhalb von zwei Jahren bis zu 50 Prozent der Kosten über das Förderprogramm finanziert werden. Das Beratungsprogramm soll mit Hilfe eines von der n-bank und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) akkreditierten Beraters abgewickelt werden. Die Antragstellung erfolgt über die n-bank.
Neu ist auch ein Beschäftigungszuschuss für kleinere und mittlere Unternehmen bei der Einstellung von Hochschulabsolventen. Hier können als Förderung für Betriebe im Landkreis Lüneburg bis zu 750 Euro monatlich für ein Jahr gewährt werden.
Telefonische Auskünfte für beide Programme erteilt die n-bank Hannover, Telefon 0511/30 03 13 33.
Quelle: Hamburger Abendblatt



